Definition Ketose

Ketose ist der Stoffwechselzustand, der durch eine sehr kohlenhydratarme, fettreiche Ernährung mit mäßig Eiweiß entsteht und bei dem dein Körper von der Verwendung von Glucose als primärem Treibstoff, zur Verwendung von Ketonkörpern übergehtKetose entsteht, wenn die KH-zufuhr unter eine individuelle Ketoseschwelle sinkt.

Ketonkörper werden produziert, indem der Körper Fett aus dem Unterhautfettgewebe in der Leber unter Sauerstoffverbrauch verstoffwechselt. Die Ketonkörper werden in der Leber aus Acetyl-CoA gebildet, welches aus der β-Oxidation stammt. Sie stellen eine transportable Form des Acetyl-CoAs im menschlichen Körper dar. Zur Verwertung der Ketonkörper müssen sich Gehirn und Muskeln aber zunächst umstellen, indem sie Enzyme bereitstellen, die zur Rückwandlung von Ketonkörpern in Acetyl-CoA benötigt werden. Dem Gehirn ist es nach einiger Zeit möglich, mit 40 Gramm anstatt mit 120 Gramm Glucose pro Tag auszukommen.

In Hungerzeiten tragen die Ketonkörper einen beträchtlichen Anteil zur Energiegewinnung bei. Die Ketonkörper werden hauptsächlich dann als alternative Energiequelle benutzt, wenn Glucose nicht verfügbar ist. Anders gesagt, wechselst dein Körper von der Zucker- zur Fettverbrennung. Die Umstellung kann – abhängig von deiner derzeitigen Ernährung und deinem Lebensstil – ein paar Tage oder aber mehrere Wochen oder gar Monate dauern. Das „in Ketose sein“ bedeutet also einfach, dass du Fett verbrennst.

Bei jeglicher Art von Ketose (LCLF und LCHF) sinkt der Insulinspiegel  und dadurch wird die Lipogenese (umgangssprachlich Fettverbrennung) erst möglich!

Geduld und Ausdauer sind beim Verfolgen einer Ketose ein absolutes Muss.

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