Weniger Appetit und erhöhtes Sättigungsgefühl

Protein und Fett stehen in dem Ruf, eine größere Sättigungswirkung im Vergleich zu Kohlenhydraten (Zucker) zu erzielen. Dies verringert die generelle Kalorienaufnahme und damit auch das Risiko sich zu überessen bzw. mehr Energie aufzunehmen, als verbraucht wird. Es ist mittlerweile allgemeingültig, dass eine ketogene Ernährung auf natürliche Art und Weise in der Lage ist, den Appetit zu zügeln.

Zum einen dämpfen die, in der ketogenen Ernährung freigesetzten Cholecystokinine (CCK) den Appetit, zum anderen wird der Appetit auch durch die Gegenwart der Ketonkörper  beeinflusst.  Ein weiterer Faktor, der sich begünstigend auswirkt, ist das natürliche Milieu, welches durch die Abwesenheit von Kohlenhydraten in der Ernährung geschaffen wird – ein niedriger Blutzuckerspiegel. Die Gefahr von Unterzucker (Hypoglykämie) wird minimiert, Sättigung wird durch die Gegenwart von Protein  verstärkt. In der Gesamtsumme beeinflussen diese Faktoren auch das hormonelle Umfeld des Körpers – und damit auch Substanzen, die für die Hunger- und Appetitkontrolle verantwortlich sind, z.B. das Sättigungshormon Leptin und das Hungerhormon Ghrelin – in starkem Ausmaß.

So verringerte die Probandengruppe in der Brehm-Studie, trotz ad-libitum Ernährung (nach Belieben), ihre Kalorienzufuhr in signifikanter Weise.

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